Unsere Partner in Ruanda

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Unsere Kollegin Lilith besuchte zuletzt unseren Partner Rwashoscco in Kigali. Im Beitrag erfährst du, welche Vorteile sich für unsere Partnerkooperative aus dem Zusammenschluss mit anderen Kaffeekooperativen ergeben.

 

Rwashossco: Gemeinsam stärker agieren

 

Rwashoscco ist unser Partnerunternehmen in Ruanda. Der Name steht für Rwanda Small Holder Specialty Coffee Company. Das kommt daher, dass Rwashoscco im Besitz der Bauern ist, die den Kaffee anbauen. Insgesamt sechs Kaffee-Kooperativen haben gemeinsam Rwashoscco gegründet. Der Kaffee, den wir nach Deutschland bringen, stammt jedoch nur von einer dieser Kooperativen: Musasa Dukundekawa im Norden Ruandas.

Rwashosscos Aufgabe ist es, den Export und die Preisverhandlungen mit internationalen Kaffeehändlern zu führen. Sie setzen Verträge auf, organisieren Exportpapiere und den Versand – und bringen so Kooperative und Kaffeekäufer in Verbindung.

Chefin Angelique Karekezi erklärt es folgendermaßen: „Gemeinsam können wir besser verhandeln, Marktmacht und Expertise in diesem Bereich bündeln. So können wir viel bessere Preise erzielen, als wenn jeder für sich alleine kämpfen würde.“

Die eigene Rösterei Rwashosccos und das angeschlossene Qualitäts-Labor sind dabei etwas ganz Besonderes. Die Kooperativen können die Qualität ihrer Bohnen testen lassen und Feedback zu ihrer Ernte erhalten. Rwashoscco bietet außerdem Weiterbildungsmaßnahmen zur Verbesserung der Kaffeequalität an und hat ein bemerkenswertes Nachverfolgungssystem für die Kaffeebohnen entwickelt, mit dem sich die Herkunft der Bohnen auf den Farmer genau bestimmen lässt.

Nicht zuletzt wird die Rösterei genutzt, um einen Teil der Ernte als hochwertigen, fertigen Kaffee im eigenen Land anzubieten und die Wertschöpfung über die grüne Bohne hinaus zu verlängern. Es ist genau dieser Aspekt, den wir durch die Partnerschaft mit Rwashoscco unterstützen wollen:

Je mehr fertig gerösteter und verpackter Kaffee (lokal wie auch in Deutschland) verkauft werden kann, umso größer werden die Einnahmen Rwashosccos. Dies bedeutet letztlich einen Gewinn für die Kaffeebauern und -bäuerinnen, denen Rwashoscco gehört.

Das Team

Insgesamt sind bei Rwashoscco 15 Mitarbeiter angestellt. Dazu gehört Chefin Angelique Karekezi, die Rwashoscco seit 2008 leitet und zu einer der Koryphäen im ruandischen Kaffeegeschäft gehört.

Außerdem gibt es Operation Manager Arcade Ntihinyurwa, Buchhalter Ganishuri Sylver und Qualitätsmanagerin Eugenie Mukandanga. Sie übernimmt mit Kollegin Emerithe Mukabavugirije das Cupping und die Qualitätskontrolle des Kaffees.

Eugenie und Emerithe von Rwashoscco beim Cupping

Die drei Röstmeister des Unternehmens heißen Benjamin Nyandwi, Sosthene Uyiringiye und Teophile Aburorabo.

Röster von Rwashoscco

Außerdem arbeiten Sekretärin Jeanne Tuyisenge, Fahrer Francois Ryumugabe sowie Köchin und Aushilfe Belyse Mukandayisenga und Francine Mukanyandwi bei Rwashoscco. Gelegentlich hilft Nadine beim Sortieren der Bohnen per Hand. Last but not least gehören die Wächter J. Pierre Rwabicika und Venuste Twagirimana zum Team.

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