Meet the Team: Arcade Ntihinyurwa

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Während ihres Aufenthalts in Ruanda besucht unsere Kollegin Lilith natürlich auch unsere Partner bei Rwashoscco. Dort trifft sie auf Arcade Ntihinyurwa, der dafür sorgt, dass der Kaffee aus den Kooperativen weltweit verkauft wird. 

Heute habe ich Arcade, den Operation Manager von Rwashoscco, getroffen. Schon als kleiner Junge entdeckte er seine Leidenschaft für den Handel. Damals verkaufte er Zigaretten und Schokolade, heute ist er für die Verträge mit internationalen Kaffeehändlern verantwortlich.

Hallo Arcade, wie bist du im Kaffeegeschäft gelandet?

Arcade: Oh, das ist eine lange Geschichte. Meine Leidenschaft war wohl schon immer der Handel. Bereits als Kind habe ich Kleinigkeiten auf der Straße verkauft, um mir ein Taschengeld zu verdienen und selbst später im Studium bin ich in den Ferien zurück auf die Straße, habe ständig irgendetwas verkauft und mir so mein Studium finanziert. Zuletzt habe ich in ganz Ostafrika technische Geräte, Computer, CDs, Musikanlagen verkauft.

Und jetzt Kaffeehandel bei Rwashoscco?

Ja, ich liebe es. Die Arbeit hier ist total international. Das mag ich gerne, ich lerne ständig was dazu, kann mein Wissen erweitern und, wer weiß, eines Tages auch selbst ein Unternehmer werden. Durch den Genozid habe ich meine Familie verloren und musste selbst für mich sorgen. Mein Gedanke war immer: Traue dich groß zu träumen, sei positiv, glaub an dich, dann kannst du deine Träume auch erreichen. Und siehe da, bis jetzt habe ich alle meine Rechnungen selbst bezahlen können. Er grinst…

Was magst du gerne an Rwashoscco?

Ich mag es, dass Rwashoscco mit Specialty Coffee arbeitet. Durch die höheren Preise für das Kilo Kaffee, zum Beispiel 6,5 US-Dollar im Vergleich zu 3,5 US-Dollar für konventionellen Kaffee, ist es möglich den Bauern etwas zurück zu geben. An 3,5 US-Dollar kann man nach Abzug der Kosten doch kaum etwas verdienen, wie soll man davon den Bauern etwas zurückgeben?

Überhaupt ist es ein gutes Gefühl hier zu arbeiten. Rwashosccos Gründungsgedanke war ja, die Lebensbedingungen der Kooperativenmitglieder zu verbessern. Die traditionelle Kaffeeindustrie, in der Bauern nicht verdienen und von lokalen Händlern abhängen, sollte verändert werden. Es ging um mehr Teilhabe der Bauern und Bäuerinnen. Die hohe Qualität der Bohnen genauso wie das Verhandlungsgeschick Rwashosccos, alles ist darauf ausgerichtet, den Bauern mehr zurück zu geben. Und ihre soziale und ökonomische Situation zu verbessern.

Alles in allem ist es natürlich ein schönes Gefühl, daran teilzuhaben. Trotzdem träume ich davon, eines Tages mein eigenes Unternehmen zu gründen. Die Gewinne dort würde ich allerdings erstmal für mich selber nutzen. Er lacht

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