Neue Wege im Fairtrade-Handel #HandelNeuDenken

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Kaffee-Kooperative.de bietet den zurzeit einzigen in Deutschland erhältlichen Fairtrade-zertifizierten Kaffee an, der schon im Anbauland geröstet wird

Berlin, 22. Mai 2017 – Das in Berlin und Kigali, Ruanda ansässige Start-up Kaffee-Kooperative.de bietet jetzt den deutschlandweit einzigen Fairtrade-zertifizierten Kaffee, der im Herkunftsland von seinen Erzeugern geröstet wird. Damit verbleiben bis zu 48 Prozent der Wertschöpfung bei den Kaffeebäuerinnen und -bauern, statt wie üblich beim Abverkauf der grünen Bohne nur rund 15 Prozent.

Kaffee-Kooperative.de folgt dem Fairchain-Handelsmodell, das den gesamten Produktionsprozess hochwertiger Waren und die anhängige Wertschöpfung im Herkunftsland belässt – mit einem deutlich höheren Einkommen für die Erzeuger. Bislang werden lediglich 0,6 Prozent des in westlichen Ländern konsumierten Kaffees im Erzeugerland geröstet.

Fairchain setzt da an, wo Fairtrade oftmals kritisiert wird: Eine nachhaltige, wirtschaftliche Prosperität der Erzeuger im globalen Süden wird durch Fairtrade nicht erreicht. Fairchain ermutigt und befähigt die Erzeuger dazu, das komplette Produkt umzusetzen – im Kaffeegeschäft bedeutet dies das Rösten, Verkosten und Verpacken. Das schafft neue Arbeitsplätze, verbesserte Infrastrukturen und höhere Einkommen und verringert die Abhängigkeit von externer Hilfe, z.B. Entwicklungshilfe.

Prominente Unterstützung bekommt Kaffee-Kooperative.de von Fairtrade Deutschland und Fairtrade Ost-Afrika. So wird das Start-up das Fairchain-Handelsmodell am 23. Mai 2017 auf dem Zukunftskongress von Fairtrade Deutschland vorstellen, der unter dem Motto „Handel neu denken“ steht.

Fairtrade

Xaver Kitzinger, Co-Founder von Kaffee-Kooperative.de: „Fairtrade International war unserem Fairchain-Ansatz von Anfang an aufgeschlossen, und nur durch eine großzügige Reduktion der Kosten für die Produzenten in Kigali wurde die Zertifizierung möglich. Das ist ein deutliches Signal für neue Wege im fairen Handel. Außerdem danken wir der kooperative-eigenen Rösterei RWASHOSCCO für die Übernahme der übrigen Kosten. Sie möchten uns dabei unterstützen, durch die Zertifizierung einen größeren Absatzmarkt für ihren Röstkaffee in Deutschland zu finden. Das nennen wir Zusammenarbeit auf Augenhöhe!“

Angelique Karakezi, Geschäftsführerin RWASHOSCCO: „Der Fairchain-Ansatz ist für uns eine gute Möglichkeit ein höheres Einkommen zu erzielen. Wir können nun den ersten Fairtrade-zertifizierten Kaffee in Ruanda anbieten.“

Frank Olok, Vorsitzender von Fairtrade Ost-Afrika, lobt den innovativen Ansatz des Unternehmens: „Eine Möglichkeit unsere Mitglieder dabei zu unterstützen, ihren Kaffee gewinnbringend zu verkaufen ist eine erhöhte Wertschöpfung sowie die Erweiterung von Absatzmärkten. Die Zertifizierung von RWASHOSCCO wird den Erzeugern dauerhaft bessere Lebensbedingungen ermöglichen und die Kaffeewertschöpfungskette verbessern.“

Über Kaffee-Kooperative.de

Kaffee-Kooperative.de, gegründet von Allan Mubiru und Xaver Kitzinger, importiert als erstes und bislang einziges Unternehmen in Deutschland im Herkunftsland gerösteten Fairtrade-zertifizierten Kaffee, so dass die gesamte Wertschöpfungskette im Produktionsprozess bei der Partnerkooperative in Ruanda verbleibt. Café de Maraba ist ein wunderbar milder und blumiger Arabica aus den Vulkanbergen Ruandas in Ostafrika. Angebaut auf knapp 2,000 Metern Höhe von 1,500 Kleinbauern der Musasa Dukundekawa Kooperative.

Fotopack und Logos hier: https://kaffee-kooperative.de/presse/

Pressekontakt:

Kaffee-Kooperative.de

Dr. Melanie Grundmann

Talsandweg 30

13509 Berlin

presse@kaffee-kooperative.de

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